Elektrik im Camper einfach geplant

Die Elektrik in einem Camper Van stellt oftmals das Herzstück für  viele Geräte und Einrichtungen dar. Nicht nur für Licht und zum Laden von mobilen Geräten ist eine Stromversorgung wichtig. Auch der Kühlschrank, die Wasserpumpe und selbst die Dieselheizung benötigen Strom um arbeiten zu können. Deshalb ist es wichtig schon vor dem Ausbau mit der Planung der Elektrik im Camper zu beginnen. Wie ihr am besten vorgeht um an alles zu denken, was ihr beim Planen der Stromversorgung im Camper achten müsst und welche Geräte und Teile ich einsetze, zeige ich euch in diesem Beitrag ganz ausführlich. Sodass ihr alles an der Hand habt, was ihr benötigt um das perfekte Elektrik-Setup für einen autarken Camper-Van zu bauen. Natürlich richtet sich ein Elektrik-Setup am Ende immer nach den eigenen Bedürfnissen. Entsprechend könnt ihr aber in meinen bereitgestellten Tabellen-Vorlagen das Strom-Setup nach euren Bedürfnissen zusammenstellen. 

Welche Verbraucher soll es im Camper geben?

Als aller erstes sollte man sich die Frage stellen, welche stromverbrauchenden Geräte man plant im Camper einzusetzen. Denn daran orientieren sich alle folgenden Fragen, die wichtig für das Gesamtsetup der Camper-Elektrik ist.

Welches Spannunssystem?

Die allermeisten Camper setzen auf das lang bewährte 12V-System. LKW nutzen oftmals auch 24V aber das ist im Camping-Bereich eher unüblich. Für 12V-Geräte gibt es das größte Angebot an Batterien, Solaranlagen, Lichter, Schalter und sonstige Camping-Geräte. Deshalb steht bei der Wahl der Spannung meist gar keine großen Überlegungen an. Und auch in meinem Ausbau-Blog und in meinen YouTube-Videos konzentriere ich mich auf eine Stromversorgung in meinem Camper Van von 12 V.

Zusätzlich 230V?

Die einzige Überlegung, die man wahrscheinlich führen muss, ist, ob man zusätzlich 230V-Geräte betreiben möchte. Das wären z.B. haushaltsübliche Wasserkocher, Föne oder Ladegeräte für Laptops. Viele dieser Geräte gibt es allerdings auch schon für den Camping-Bereich in 12V-Varianten. Möchte man aber sowieso die Verbraucher-Batterie über Landstrom laden, so befindet man sich sowieso im 230V-Bereich und da bietet es sich natürlich an, diesen auch weiter einzuspeisen. Inzwischen gibt es sogar Wechselrichter inkl. Ladegerät. Da bietet sich eine 230V-Einspeisung natürlich doppelt an.

Wie soll im Camper Strom erzeugt werden?

Ausgehend von den Verbrauchern kann man jetzt seinen Strombedarf berechnen und je nach geplantem Reiseverhalten kalkulieren, wie hoch der Speicher sein muss um eine gewisse Zeit autark stehen zu können. Außerdem kann berechnet werden, wie hoch das Stromerzeugnis sein muss. Für den Einsatz im Camper Van kommen hierfür vor allem drei Haupt-Erzeugungsarten in Frage: Photovoltaik, die Lichtmaschine und Landstrom. Dabei ist man bei allen drei Arten von verschiedenen Faktoren abhängig.

Solarstom im Camper

Die wohl beliebteste und verbreiteste Weise in einem Camper Strom zu erzeugen ist über die Sonne. Photovoltaikanlagen gehören inzwischen fast zur Standardausrüstung bei neuen Wohnmobilen und auch die Ausbau-Gemeinde schwört flächendeckend darauf. Der große Vorteil: Man ist weder auf den Landstrom auf Campingplätzen noch auf lange Fahrten zwischen dem Stehen, um über die Lichtmaschine zu laden, angewiesen. Dafür natürlich auf die Verfügbarkeit der Sonne. In der Nacht kommt also kein Strom in die Batterien und bei bewölktem Wetter geht die Leistung auch rapide nach unten. Gerade in Mittel- und Nordeuropa kann die niedrigstehende Sonne nicht die effektivste Leistung bringen. Umso wichtiger ist, dass man auf die passende Photovoltaik-Technik sowie Anschlussweise achtet. Nähere Informationen über Solar-Technik im Camper Van habe ich auf dieser Seite zusammengefasst.

Laden über die Lichtmaschine

Steht die Sonne mal nicht zu genüge zur Verfügung, können auch längere Fahrten zum Aufladen der Batterien genutzt werden. Über die Lichtmaschine können entsprechende Ladegeräte auch die Verbraucherbatterien wieder aufladen. Praktischer Zusatznutzen: Ist die Starterbatterie mal zum erliegen gekommen, kann bei entsprechendem Anschluss auch in die andere Richtung eingespeist und Starthilfe gegeben werden.

Landstrom einspeisen

Plant man auch des Öfteren auf Campingplätzen zu stehen, kann natürlich auch der dort vorhandene Landstrom-Anschluss genutzt werden. Der muss natürlich bezahlt werden, liefert aber verlässlich und kontinuierlich Strom. Zudem auch noch 230V, welcher bei Vorhandensein entsprechender Haushaltsgeräte mit unter notwendig sein kann und so nicht erst mit teuren Wechselrichtern und verlustbehaftet von 12V hoch-transformiert werden muss.

Welche Kabel und Sicherungen benötige ich?

Welcher Schaltplan ergibt sich aus Erzeuger und Verbraucher?

Wo müssen Steckdosen, Schalter und Anschlüsse eingeplant werden?

Kabelquerschnitt Online-Rechner für 12V im Camper Van

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